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Novalis in fünf Zitaten

  • 5. Juni 2025
  • 1 Min. Lesezeit

„Die blaue Blume“ stammt von Novalis, doch mehr als 200 Jahre später haben seine Worte eine ganz neue Bedeutung erlangt. Hier sind fünf meiner Lieblingszitate.


1. „ Die Poesie heilt die Wunden, die die Vernunft schlägt.“

Er sagt nicht, dass Vernunft schlecht ist, sondern nur, dass ein sinnvolles Leben beides braucht.


2. „Wir sind enger mit dem Unsichtbaren verbunden als mit dem Sichtbaren.“

Die Welt ist tiefgründiger, als sie auf den ersten Blick erscheint.


3. „Wohin gehen wir eigentlich? Immer nach Hause.“

Mein Favorit. Zuhause ist weniger ein Ort als vielmehr ein Gefühl.


4. „In einem Kunstwerk muss das Chaos durch den Schleier der Ordnung hindurchschimmern.“

Großartige Kunst ist ein Balanceakt zwischen Struktur und Überraschung.



5. „Die Welt zu romantisieren bedeutet, uns die Magie, das Geheimnis und das Wunder der Welt bewusst zu machen; es bedeutet, die Sinne zu schulen, das Gewöhnliche als außergewöhnlich, das Vertraute als fremd, das Alltägliche als heilig und das Endliche als unendlich zu sehen.“


Ich wurde kürzlich gefragt, ob ich die Philosophie von Blue Flower in einem einzigen Satz zusammenfassen könnte.

Zuerst dachte ich über all die großen philosophischen Ideen nach, von denen wir einige hier schon besprochen haben. Aber dann hielt ich inne. Stattdessen dachte ich an Sparkle Valley, an Emily. An Abigail. Ich dachte an Orte der Stille. An jenen Moment auf der Brücke mit meiner Tochter. Ich dachte über all das nach und kam zu folgendem Schluss:


Die Welt ist viel seltsamer, schöner und bedeutungsvoller, als wir uns gewöhnlich eingestehen wollen.


Alles andere ist Kommentar.



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